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Praxis für Psychotherapie








Mag. JULIA MEIER
Psychologin
Psychotherapeutin
(Verhaltenstherapie)
Ederstraße 6/3/19
4020 Linz
Tel: 0681 81850417





Über mich

Geboren 1975 in Graz

Studium der Psychologie an der Naturwissenschaftlichen Fakultät in Salzburg

Propädeutikum an der Universität Salzburg

Psychotherapieausbildung (Verhaltenstherapie) bei der Arbeitsgemeinschaft für Verhaltensmodifikation (AVM) Salzburg

Praktikum im Frauenhaus Salzburg

Über mehrere Jahre freiberuflich tätig bei der TAF (therapeutisch ambulante Familienbetreuung) in Salzburg und Traunstein

Mehrjährige Leitung des regionalen Arbeitskreises der Arbeitsgemeinschaft für Verhaltensmodifikation in Linz

Ausbildungskandidatin an dem Kepler Universitätsklinikum Linz Neuromed Campus (Abteilung für Kinder-und Jugendpsychiatrie)

Therapeutin an der Universitätsambulanz der Sigmund-Freud- Privatuniversität in Linz

Weiterbildung zur Säuglings-Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

Aktuell:

Selbstständig in psychotherapeutischer Praxis





Meine psychotherapeutische Arbeitshaltung

Jede Psychotherapie ist individuell, weil eben jeder Mensch mit seiner Lebens- und Lerngeschichte, seiner Sicht der Welt, seinen Wertvorstellungen, seinen Reaktionen und Verhaltensweisen und seinen Ressourcen ein Individuum darstellt. Diese Individualität zu wahren ist mir ein großes Anliegen und bedeutet auch, dass jeder therapeutische Prozess einzigartig ist.
Wer in Psychotherapie kommt, hat häufig schon einen langen Leidensdruck hinter sich und hat problematische Verhaltens- oder Denkmuster oft schon als solche erkannt. Der erste Schritt zu einer Veränderung ist demnach schon erfolgt und zeigt, dass Verantwortung für die eigene (psychische) Gesundheit übernommen wird. Meine Aufgabe als Psychotherapeutin verstehe ich als professionelle Begleitung in diesem Veränderungsprozess der Denk- und Verhaltensmuster (siehe Verhaltenstherapie).

Respekt, Verständnis und Vertrauen stellen die Grundlage für eine gelungene Therapiebeziehung dar, denn nur auf dieser Basis wird es ermöglicht, auch über scham- oder schuldbehaftete Themen offen zu sprechen.
Veränderungen eines bestimmten Verhaltens-, Gefühls- oder Denkmusters sind oftmals schwierig, zum einen weil sie sich oft über Jahre hinweg eingeschliffen haben und zum anderen, weil sie in irgendeiner Form (möglicherweise auch lebensgeschichtlich) Sinn gemacht und /oder eine bestimmte Funktion erfüllt haben. Alte Verhaltensweisen aufzugeben zugunsten neuer (oft ungewohnter und daher angstbesetzter) erfordert Motivation, Übung und eben manchmal auch Unterstützung. Und diese möchte ich mit meiner Arbeit leisten. Nicht nur gegen etwas (weniger Symptome), sondern für etwas (mehr an Bewegungsfreiheit, mehr Lebensfreude, mehr Effektivität …).
In diesem Sinne ist jede Begleitung auch stark an den Ressourcen der betreffenden Person orientiert.  

Was ist Psychotherapie?

Psychotherapie stellt eine Heilmethode für Menschen mit psychischen, emotionalen oder psychosomatisch bedingten Problemen dar. Der geschützte Begriff des/r „Psychotherapeuten/in“ darf in Österreich nur von Personen geführt werden, die eine entsprechende Ausbildung absolviert haben und in der Psychotherapeutenliste des BMFG geführt werden.
Ziel der Psychotherapie ist es, mit Hilfe wissenschaftlich fundierter Methoden Menschen in ihrer Entwicklung zu unterstützten und Leidenszustände zu verringern.
Psychotherapeuten/innen unterliegen einer gesetzlich verankerten absoluten Verschwiegenheitspflicht. Diese Verschwiegenheitspflicht dient dem Schutz der für das Gelingen der Psychotherapie unabdingbaren Vertrauensbeziehung zwischen Klient/in und Psychotherapeut/in (§ 15 PthG).
Wichtige Voraussetzung für das Gelingen einer Psychotherapie ist der Wunsch und die Motivation nach Veränderung und die grundsätzliche Bereitschaft, sich mit eigenen Gefühlen und innerem Erleben zu beschäftigen und sich dabei professionell unterstützen zu lassen.

Was ist Säuglings-, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie?

Für die psychotherapeutische Arbeit mit Säuglingen (d.h. Elternarbeit), Kindern und Jugendlichen sind besondere Bedingungen gegeben, die aus der Tatsache resultieren, dass:

– Säuglinge, Kinder und Jugendliche wesentlich abhängiger sind von ihren Bezugspersonen als Erwachsene, die       psychotherapeutische Behandlung in Anspruch nehmen,

– die psychotherapeutische Arbeit mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen und deren Bezugspersonen an den jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes
angepasst wird, was vertiefte entwicklungspsychologische Kenntnisse voraussetzt,

– die psychotherapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen immer auch deren Bezugspersonen einzubeziehen hat,


– die psychotherapeutische Arbeit mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern Kenntnisse zu den spezifischen Lebensbedingungen des
Kindes im Lebensraum Schule, gesetzliche Bedingungen des Jugendschutzes und des Familienrechts und Kindschaftsrechts verlangt,

– das Spektrum psychischer Störungen des Kindes-und Jugendalters diagnostische Kenntnisse der altersgruppenspezifischen Störungsbilder erfordert,


– Grundkenntnisse der somatischen Entwicklung und deren Störungen notwendig sind. 
(Quelle: SFU)
 



Das Gelingen einer  Kinder- und Jugendlichentherapie hängt wesentlich von der Zusammenarbeit mit den Eltern ab, weshalb deren grundsätzliche Bereitschaft zur Therapieteilnahme gegeben sein sollte. Bei Kindern und  Jugendlichen, die noch nicht selbsterhaltungsfähig sind, ist beim Erstgespräch die Anwesenheit eines Erziehungsberechtigen nötig, bei selbsterhaltungsfähigen Jugendlichen wäre diese wünschenswert. Weitere Elterngespräche im zukünftigen Therapieverlauf finden nur nach vorheriger Absprache und Einwilligung des Jugendlichen statt, um das nötige Vertrauensverhältnis nicht zu gefährden.                       

                                               
                                                          


Was ist Verhaltenstherapie?

Verhaltenstherapie ist eine von derzeit 23 in Österreich staatlich anerkannten Psychotherapiemethoden. Sie zeichnet sich durch die Berücksichtigung von empirisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie ihre hohe Wirksamkeit aus und ist problemorientiert und zielgerichtet.
Dies bedeutet, dass Probleme in der Gegenwart und direkt gelöst werden, um schnellstmöglich den entstandenen Leidensdruck zu mindern. Hierzu wurden viele sowohl allgemeine als auch störungsspezifische Methoden entwickelt (z. B. Entspannungstraining, Achtsamkeitsübungen, Bewältigungstraining, Selbstmanagementansätze, Verstärkung erwünschter Verhaltensweisen, Hinterfragen und Verändern von negativen Gedanken/Interpretationen, Konfrontationstraining mit angstbesetzen Situationen, schematherapeutische Ansätze, dialektisch behaviorale Therapie für Borderlinestörungen ...), die individuell auf das Problemverhalten angepasst zur Anwendung kommen.
Ziel ist es, auf transparente Weise Verständnis für Problemzusammenhänge und Veränderungen im Wahrnehmen, Denken, Fühlen und Verhalten zu fördern, wodurch Klienten/innen ihr Selbsthilfepotential steigern und so zu ihren eigenen Experten werden sollen. 



Wann ist Psychotherapie sinnvoll?

Eine Psychotherapie sollte dann in Erwägung gezogen werden, wenn eine oder mehrere der folgenden Aussagen
auf Sie zutrifft/zutreffen:

- Ich fühle mich krank und es gibt keinen medizinischen Befund.

- Ich vermeide es, bestimmte Dinge zu tun, die ich gerne tun würde.

- Ich habe Probleme beim Ein- und/oder Durchschlafen.

- Ich plage mich oft mit Gedanken, von denen ich glaube, dass ich mit niemandem darüber reden kann (Alpträume,    Stressgefühle, Schuld- und/oder Hassgefühle).

- Ich bekomme rasendes Herzklopfen und Angst, dass ich sterben muss.

- Ich befinde mich in einer belastenden Umbruchsituation (Tod einer nahe stehenden Person, Arbeitslosigkeit, Scheidung,      Trennung, Unfall).

- Ich bin oft niedergeschlagen und habe keine Freude am Leben.

- Ich denke manchmal an Selbstmord.

- Ich lebe in einer schwierigen Beziehung, sie nimmt mir die Luft zum Atmen.  

- Ich bin süchtig (nach Essen, Hunger, Liebe, Spiel, Alkohol, Drogen).

- Ich kann ohne bestimmte Rituale (z.B. waschen, zusperren) nicht leben, obwohl diese mein Leben sehr einengen.

- Ich möchte mein Entwicklungspotential besser ausschöpfen und weiß nicht wie.

- Ich möchte meine Beziehung verbessern und brauche dazu Rückmeldungen über meine Stärken und Schwächen.

- Meine Kinder brauchen meine Unterstützung, und ich fühle mich dabei oft überfordert.

- Ich komme mit meiner Sexualität nicht zurecht. 


- Ich kann mich nicht entscheiden, und das quält mich.

                                                                                                                             
 (Quelle: ÖBVP)
                                                                                                                                                                                                                                    

Meine psychotherapeutischen Arbeitsschwerpunkte

Setting:

In der Praxis arbeite ich mit Jugendlichen (15-18 Jahren), jungen Erwachsenen (18-24 Jahre) und Erwachsenen im Einzelsetting.


Schwerpunkte:

- Ängste (Agoraphobie, Panikattacken, soziale Phobie, spezifische Phobie, generalisierte Angststörung)

- Zwänge (Zwangshandlungen, Zwangsgedanken)

- affektive Störungen: Depression, bipolare Störungen, Manie

- Schlafstörungen

- Traumen, Belastungsstörungen

- Probleme der Impulskontrolle


- Probleme der Emotionsregulierung (Borderlinestörungen)

- Selbstwertproblematik

- Wunsch nach persönlicher Weiterentwicklung

- Pubertätskrisen (Identitätsfindung)


Kosten

Eine Therapieeinheit dauert 50 Minuten und kostet 90 Euro. Liegt eine sogenannte „krankheitswertige Störung“ vor, leisten die österreichischen Krankenkassen für eingetragene Psychotherapeuten einen Kostenzuschuss (GKK bspw. 28 Euro). Hierzu muss vor der 2. Sitzung eine ärztliche Untersuchung erfolgen (ein Überweisungsschein für Psychotherapie ist nicht nötig). Für einen Kostenzuschuss zu den ersten vier bis zehn Psychotherapiesitzungen (die genaue Anzahl ist nicht einheitlich geregelt) genügt es, neben dieser ärztlichen Bestätigung die Honorarnote der Psychotherapeutin bzw. des Psychotherapeuten und deren Einzahlungsbeleg bei der zuständigen Krankenkasse einzureichen. Für einen Kostenzuschuss ab den darauf folgenden Psychotherapiesitzungen muss ein „Antrag auf Kostenzuschuss wegen Inanspruchnahme einer(-s) freiberuflich niedergelassenen Psychotherapeutin(- en)“ gestellt werden, auf dem von der Psychotherapeutin bzw. vom Psychotherapeuten einige Fragen beantwortet werden. Dieser Antrag soll vor Ablauf der ersten (vier bis zehn) Psychotherapiesitzungen eingereicht werden, um den Zuschuss ohne Lücke weiterbeziehen zu können. Die Krankenkasse prüft den Antrag und kann dann den Kostenzuschuss für maximal 50 weitere Psychotherapiesitzungen bewilligen. Fragen zur Kostenübernahme werden im Erstgespräch geklärt.